Cannabidiol (CBD) und der einsatz im sport


CANNASPORT RESEARCH beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Forschung von Pflanzenstoffen und deren Einsatz im Leistungssport. CANNASPORT RESEARCH - das bedeutet mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Sport Supplements und weltweites Experten-Netzwerk, von dem Unternehmen und Sportler profitieren! Die Erforschung des menschlichen Cannabinoidsystems und der sinnvolle Einsatz von Cannabidiol (CBD) im Sport unser Mission Statement, dem wir uns verschrieben haben.

 


Was ist CBD und das Endocannabinoidsystem?

 

Cannabidiol, kurz meist CBD genannt, ist das nicht psychoaktive Cannabinoid aus der Hanfplanze. Cannabidiol wird zu den sogenannten Cannabinoiden gezählt. Cannabinoide sind Wirkstoffe, die hauptsächlich in der Hanfpflanze (Cannabis sativa bzw. Cannabis indica) gefunden wurden. Die bekanntesten Cannabinoide sind Cannabidiol (CBD) und Tetrahydrocannabinol (THC). Letzteres ist für die berauschenden Effekte von Hanfpflanzen verantwortlich. Im Vergleich zu vielen anderen Pflanzenwirkstoffen wurden die Cannabinoide erst relativ spät erforscht. Erst in den 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts gelang es Forschern, die Struktur von Cannabidiol und THC zu entschlüsseln. Bei diesen Untersuchungen stießen sie auf ein bis dahin unbekanntes Areal in unserem Körper: das Endocannabinoid-System. Dieses System, kurz auch "ECS" genannt, ist der Schlüssel zum erfolgreichen Einsatz im Sport!


Exogene und endogene cannabinoide

Es gibt zwei verschiedene Arten von Cannabinoiden, die dem menschlichen Körper nützlich sein können - exogene (von außen zugeführte) und endogene (vom Körper selbst produzierte) Cannabinoide. Beide können die Rezeptoren des ECS (Endocannabinoidsystem) aktivieren.


Synthetische Cannabinoide (Exogen)

Cannabinoidmimetika (synthetische Cannabinoide) sind Moleküle, die im menschlichen Körper ähnliche pharmakologische Wirkungen wie 

Cannabinoide aufweisen, allerdings künstlich hergestellt und nicht der Cannabispflanze entnommen werden. Bekannte Verbindungen sind z.b. JWH-018, AM-1220 und UR-144.

Phytocannabinoide (Exogen)

Phytocannabinoide sind pflanzliche Cannabinoide, die vorrangig aus der Hanfpflanze gewonnen werden. Auch andere bestimmte Pflanzen können Cannabinoide enthalten, doch die Hanfpflanze ist die mit Abstand potenteste. Die beiden bekanntesten Cannabinoide sind THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol)

Endocannabinoide (Endogen)

Endocannabinoide sind so genannte körpereigene Cannabinoide und werden natürlich im Körper produziert. Sie docken ebenso wie von außen zu geführte Cannabinoide an die Rezeptoren des Cannabinoidsystems an.


Synthetische Cannabinoide

Synthetische Cannabinoide (auch Cannabimimetica genannt) sind  verschiedene chemisch synthetisierte Verbindungen, die zumeist eine ähnliche Wirkung wie Tetrahydrocannabinol (THC), dem psychoaktiven Wirkstoff von Cannabis sativa, erzielen. Besonders bekannte Verbindungen sind z.b. JWH-018, AM-1220 und UR-144. Sie kommen in kristalliner, pulvriger oder flüssiger Form vor oder können als synthetische Zusätze in angeblichen „Kräuter-„ oder „Räuchermischungen“ enthalten sein. 

 

Als klassische synthetische Cannabinoide werden jene künstlichen Variationen der Cannabinoid-Molekülgrundstruktur verstanden, denen die natürliche Cannabinoid-Ringstruktur und auch deren Sauerstoffatome erhalten geblieben sind.

 

Als nicht-klassische Cannabinoide werden all jene Moleküle zusammengefasst, denen eine ausgeprägtere Veränderung ihrer ursprünglichen Strukturen oder der isosterische Austausch eines Atoms widerfuhr. Dies geschieht oft zusammen mit einer leichten Modifizierung der klassischen Verbindungen.  Als Beispiele dienen hier z.B. Levonantradol, das aufgrund seiner unerwünschten Nebenwirkungen jedoch nicht für den therapeutischen Gebrauch zugelassen wurde.

 

Diese synthetischen Cannabinoide befinden sich allesamt in der Verbotsliste der World Anti Doping Agency (WADA) geführt. Aus diesem Grund fallen sie aus unserem Forschungspektrum heraus und werden in dieser Übersicht nur aus Gründen der Vollständigkeit erklärt.

Phytocannabinoide

Pflanzliche Cannabinoide, auch Phytocannabinoide genannt, sind Cannabinoide, die aus Pflanzen gewonnen werden. Sie ähneln struktuell den Endocannabinoiden und haben ähnliche pharmakologischen Eigenschaften. Sowohl Phytocannabinoide als auch Endocannabinoide aktivieren die Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2 des Endocannabinoid-Systems. Phytocannabinoide kommen hauptsächlich in der Hanfpflanze Cannabis sativa und Cannabis indica vor. Neuere Forschungen zeigen allerdings, dass auch andere Pflanzen ebenfalls Phytocannabinoide produzieren können, die am Endocanabinoid-System wirken. Erst mit der Erforschung der Phytocannabinoide wurde das Endocannabinoid-System des Menschen entdeckt. Die Hanfpflanze Cannabis Sativa enthält mehr als 85 erforschte Phytocannabinoide aus der Gruppe der sogenannten Terpenphenole. Die bekanntesten und meistuntersuchten sind das THC (Δ9-Tetrahydrocannabinol), das CBD (Cannabidiol). Die Phytocannabinoide des Cannabis haben teilweise entgegengesetzte Wirkungen. So gibt es Agonisten (Substanzen (Liganden), welche durch die Besetzung eines Rezeptors die Signaltransduktion in der zugehörigen Zelle aktivieren) der Rezeptoren CB1 und CB2, andere dagegen äußern keine oder nur wenig Affinität, bzw. sind Antagonisten der Cannabinoid-Rezeptoren. Neben den beiden bekannten Phytocannabinoiden CBD und THC wird auch CBN, CBG und CBC Potenzial für die klinische Forschung zugesprochen. Diese Cannabinoide kommen in den herkömmlichen Pflanzen jedoch in so geringer Menge vor, dass es noch zu wenige Daten gibt. Eine Übersicht der Cannabinoide und ihrer Wirkungen zeigt, dass CBD eindeutig das Cannabinoid mit dem meisten therapeutischen und leistungsfördernden Potential ist.

endocannabinoide

Der menschliche Körper kann selbst Cannabinoide produzieren. Verantwortlich dafür ist das so genannte Endocannabinoidsystem (ECS), welches Teil des Nervensystems ist. Endocannabinoide sind Teil des ECS und aktivieren die im ECS vorhandenen Rezeptoren. Endocannabinoide sollen bei Lern- und Bewegungsprozessen eine wichtige Rolle spielen. Namensgebend für das Endocannabinoidsystem und die Endocannabinoide waren die Wirkstoffe der Cannabispflanze, die Cannabinoide. Endocannabinoide sind keine Peptide (Moleküle, die aus Aminosäuren aufgebaut sind, sondern Derivate des nicht-oxidativen Metabolismus einer Fettsäure.  Sie zählen zur Familie der sogenannten Elicosanoide. Elicosanoide sind Verbindungen, die sich von mehrfach ungesättigten Fettsäuren ableiten).

Eines der wichtigsten Endocannabinoide ist das Anandamid. Endocannabinoide wirken auf die Psyche und auf den Körper des Menschen.